Erfolgreiches Konzert unter dem Motto "Stadt-Land-Fluss"

Am vergangenen Samstag lud der Musikverein Hülben zu seinem traditionellen Frühjahrskonzert in die Rietenlauhalle ein.


Wie auch in den letzten Jahren bot die erste Hälfte des Konzertes nicht nur einen Ohren- sondern auch einen Augenschmaus, denn alle Mitglieder, egal ob Jung oder Alt, hatten sich auf der Bühne zum gemeinsamen Musizieren versammelt.

So erklangen nach der Begrüßung durch Vorstand Andreas Länge zu Beginn des Konzertes die majestätischen Klänge des „Großen Tor von Kiew“, gespielt vom Gesamtorchester, bestehend aus Bläserklasse, Jugendkapelle und Aktiver Kapelle. Sogar die Jüngsten durften in diesem Jahr wieder ihr Können zeigen: die Blockflöten des Musikvereins spielten in einer Premiere und mit Begleitung der Jugendkapelle zwei kleine Stücke.

 

Die Jugendkapelle, unter der Leitung von Regina Korneck, hatte für ihren Auftritt auch fleißig geübt. Sie spielte die Stücke Irish Dream und das Flöten-Solo „Little Girls from Trinidad“. Hier zeigten die Flötistinnen Anna Christner und Rebecca Hail ihr Können. Ihren eigenen Auftritt hatte auch die Bläserklasse unter der Leitung von Steffen Hummel mit kurzweiligen Stücken rund um das Motto „Stadt-Land-Fluss“. Gemeinsam spielten die beiden Jugendgruppen noch eine einfache Version von „An der schönen blauen Donau“ und zum Abschluss des musikalischen Teils spielte das Gesamtorchester die Erkennungsmelodie der TV-Serie „Hawaii Five-O“.


Vor der Pause stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Der Vorsitzende des Blasmusikverbands Neckar-Alb Bernard Weber war nach Hülben gekommen, um unter anderem auch eine seltene Ehrung vorzunehmen: Klarinettistin Sybille Buck gehört dem Musikverein seit 40 Jahren als aktives Mitglied an, dafür erhielt sie die Ehrennadel in Gold mit Diamant. Seit zehn Jahren mit dabei sind Verena Kazmaier und Linda Schleuchardt, die mit einer Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet wurden.

Drei passive Mitglieder wurden für 50 Jahre geehrt und damit in den Stand des Ehrenmitglieds erhoben. Dies sind Johannes Hoffmann, Konrad Grube und Klaus Buck. Aus gesundheitlichen Gründen konnte nur letzterer persönlich bei der Ehrung anwesend sein und seine Urkunde mitsamt Präsenten abholen.


 

 

 

 

Mit der „Fanfare for Korea“ eröffnete die Aktive Kapelle gewohnt schwungvoll den zweiten Konzertteil. Wie schon in der ersten Hälfte führte auch hier Anja Hildenbrand charmant durch das Programm. Nach der Overtüre „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß entführte der Musikverein seine Besucher mit dem Stück „Israel Shalom“ in ganz andere Klangwelten. Natürlich durfte auch ein Traditionsmarsch nicht fehlen, hier warteten die Musiker um Regina Korneck mit dem Marsch „Danubia“ auf. Südamerikanisches Flair kam bei dem Stück „America“ aus Bernsteins Musical „West Side Story“ auf. Hier kam nicht nur die Dirigentin ins Schwitzen, sondern auch die Schlagzeuger außer Atem, da hier ein großer Teil aller Percussion- und Schlaginstrumente zum Einsatz kam.



Highlight war sicherlich das Medley aus dem Musical „Miss Saigon“, das den Musikern noch einmal ihr gesamtes musikalisches Können abverlangte. Zum Abschluss erklang die Polka „Ein Egerländer Traum“, und auch die Zugabe kam aus dem volkstümlichen Bereich – „Meine Liebe, die Musik“ von Anton Gälle, von der Dirigentin sicher nicht zufällig ausgewählt, da sie an diesem Konzert ihr 10-jähriges Dirigier-Jubiläum mit dem Musikverein Hülben feiern durfte.

Mit begeistertem Applaus belohnten die Besucher zum Abschluss des Konzertes die Musiker für diesen musikalisch unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Abend.


 

 

 

 

 


Ein Dank geht an dieser Stelle auch an alle Helfer, die wieder tatkräftig und souverän zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Vielen Dank!

 

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